Umgestaltung von St.Josef

In den Jahren 2015/2016 wurde die katholische Pfarrkirche St. Josef Rheydt nach den Plänen des Mönchengladbacher Archtekten Dr. Burkhard Schrammen zum Trostraum St. Josef Grabeskirche umgestaltet.

Die folgende Beschreibung stammt vom Architekten selber:
Über die neu gestaltete, barrierefreie Eingangssituation, werden alle Besucher gleichberechtigt zum Haupteingang geführt. Gleichzeitig lädt die Treppen- und Rampenanlage mit integrierten Sitzinseln die Angehörigen und Besucher zum Verweilen, Begegnen und Austauschen ein. An die Stellen der ehemaligen Bankreihen sind Grabanlagen getreten. Sie wurden als raumbildende Elemente eingesetzt und reagieren auf den bestehenden Kirchenraum sowie das vorhandene Konstruktionsraster des Bauwerks. Somit entsteht ein symbiotisches Verhältnis zwischen den raumbildenden Einbauten und dem Raum selbst. Ergänzt werden die Einbauten durch Grabanlagen entlang der Außenwände. Auf diese Weise entstehen kapellenartige Nischen, die den großen Kirchenraum behutsam gliedern ohne ihn zu zerteilen. Zudem befinden sich Grabanlagen in der Nordkapelle, der Apsis und an den Seiten des Querschiffes.

Der gesamte Innenraum des Querschiffes gilt den Hinterbliebenen. Ein Sitzbereich dient für Abschieds- und Gedenkgottesdienste sowie zum Verweilen und Innehalten. Der Sitzbereich ist durch ein Podest leicht erhaben und stellt somit einen fließenden Übergang zum Chor dar – Altar- und Gemeinderaum werden zu einer Einheit.

Die Gräber sind inspiriert vom leuchtenden und intensiven Farbspiel der Bilder des Malers Chagall. So wird das Erscheinungsbild der Grabanlagen in erster Linie durch farbige Grabplatten aus Glas definiert, die zugleich ein Zitat an die lichtdurchfluteten Kirchenfenster sind. Die farbliche Gestaltung der Grabplatten ist in Rot- und Blautönen gehalten. Als Besonderheit zeigen sich die Grabkammern der Nordkapelle und des ersten sichtbaren Bereichs beim Eintreten in den Kirchenraum. Ihre Grabplatten werden durch Weiß-, Schwarz- und Grüntönen beherrscht. Darin wird die Kooperation mit Borussia Mönchengladbach deutlich, denn diese Grabkammern sind eigens für die Mitglieder und Anhänger des Traditionsvereins vorgesehen. Quelle: Dr. Schrammen Architekten Mönchengladbach, Homepage Referenzobjekte)

Was macht St. Josef als letzte Ruhestätte so einzigartig?

  • Die Grabplatten bestehen aus Glas und fangen das Licht und die Farben der Kirchenfenster ein, ohne durchsichtig zu sein.
  • Es besteht die Möglichkeit zwischen 12 und 20 jähriger Ruhezeit zu wählen und die Ruhezeit nach Ablauf auch zu verlängern.
  • Regelmäßige Gottesdienste und Gedenkfeiern im Kirchenraum.
  • Gnadenbild der Mutter Gottes aus Kevelaer (1649) in unserer Kerzenkapelle.
  • Hier kann man individuell beschriftete Kerzen entzünden.
  • Trostwortsammlung vieler bekannter Persönlichkeiten.
  • Kooperation mit Borussia Mönchengladbach. Dies zeigt sich vor allem in der Gestaltung der Nordkapelle.
  • Die Einnahmen aus dem Verkauf der Ruhestätten dienen ausschließlich dem Erhalt und der lfd. Unterhaltung der denkmalgeschützten Kirche.
  • Durch die zentrale Lage sehr gute Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Pastorales Angebot wie z.B. Gesprächskreise usw. für Trauernde und alle Interessierten.
  • Die Kirche ist täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet.
  • Jeden Samstag um 18.00 Uhr feiern wir eine Hl. Messe.
  • Jeden Mittwoch um 15.00 Uhr beten wir den Rosenkranz.
  • Öffentliche Führungen und kulturelle Veranstaltungen

Regionale Trauerarbeit

Kontakt Details

Trostraum St. Josef Grabeskirche
Keplerstraße 75
41236 Mönchengladbach
Tel.: 02166-41172
Fax: 02166-46448

Email: info@trostraum.de
Website: www.trostraum.de